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Weisheitszahnentfernung

ENTFERNUNG VON VERGRABENEN WEISHEITSZÄHNEN

Die Weisheitszähne, auch als dritte Molaren bekannt, sind die letzten Zähne, die in Ihrem Mund durchbrechen. Wenn die Weisheitszähne nicht genügend Platz im Zahnbogen zum Durchbrechen haben oder durch einen anderen Zahn blockiert werden, können sie vergraben bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Die kürzeste und klarste Antwort auf diese Frage lautet: Nein. Weisheitszähne können aufgrund von Durchbruchsproblemen oft nicht vollständig in den Mund gelangen, wodurch Speisereste unter das Zahnfleisch gelangen und Infektionen sowie Schmerzen verursachen können. Diese Zähne können auch benachbarte Zähne oder Zahnwurzeln zusammendrücken oder schädigen. Eine Infektion kann Zysten im Kieferknochen verursachen, Knochenerosionen begünstigen und den Hauptnerv im Kiefer schädigen, was zu ernsthafteren Problemen führen kann. Sehr selten können sie sogar die Entstehung von zahnbedingten Tumoren in der Nachbarschaft begünstigen. Symptomlose Weisheitszähne, die klinisch und radiologisch unauffällig sind und vollständig vom Knochen bedeckt werden, müssen möglicherweise nicht entfernt werden, solange sie einmal jährlich radiologisch kontrolliert werden. Die Entscheidung über eine Entfernung trifft in jedem Fall Ihr Zahnarzt.

Es ist nicht ratsam, darauf zu warten, dass Ihre Weisheitszähne Beschwerden verursachen. Teilweise durchgebrochene Zähne können nach einiger Zeit beim Essen Schmerzen oder Schluckbeschwerden hervorrufen. In solchen Fällen ist es am besten, Ihren Zahnarzt aufzusuchen. Besonders ernsthafte Infektionen in diesem Bereich können zu Kiefersperren (Trismus) und lebensbedrohlichen Infektionen führen. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt helfen, diese Risiken zu minimieren.

Bei jüngeren Patienten sind die Wurzeln der Zähne noch nicht vollständig ausgebildet, der umgebende Knochen ist weicher und das Risiko, Nerven oder andere Strukturen zu beschädigen, geringer. Daher ist die Entfernung der Weisheitszähne in diesem Alter einfacher. Mit zunehmendem Alter sind die Wurzeln vollständig entwickelt und die Kieferknochen dichter, wodurch die Entfernung der Weisheitszähne schwieriger wird.

Die meisten Weisheitszahnentfernungen werden in der Regel in der Praxis unter lokaler Betäubung durchgeführt. Der Schwierigkeitsgrad des Eingriffs hängt von der Lage des Zahns im Kieferknochen ab. Ein vergrabener Weisheitszahn kann einen komplexeren chirurgischen Eingriff erfordern. Wichtiger als der Schwierigkeitsgrad des Eingriffs ist die Erfahrung des Zahnarztes bei chirurgischen Verfahren. Ihr Zahnarzt wird Sie diesbezüglich bis ins kleinste Detail informieren.

Nach der Operation können leichte Beschwerden wie Schwellungen im Gesicht, Schwierigkeiten beim Essen, eingeschränkte Mundöffnung und in sehr seltenen Fällen Blutergüsse auftreten. Diese gehören zum normalen Heilungsprozess. Kühlkompressen können helfen, die Schwellung zu reduzieren, und die von Ihrem Zahnarzt verschriebenen Medikamente helfen, die Beschwerden zu kontrollieren. Es wird empfohlen, Ihre Ernährung nach der Operation anzupassen (z. B. Vermeidung von harten oder körnigen Lebensmitteln) und nach und nach wieder auf normale Nahrung umzusteigen.