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Kieferorthopädie

Zahnfehlstellungen und Fehlbisse zwischen den Kiefern können das Lächeln und die Gesichtsästhetik erheblich beeinträchtigen. Die Kieferorthopädie ist ein vielseitiger Bereich der Zahnmedizin, der solche Probleme entweder allein oder in Kombination mit Kiefer-Gesichts- oder kosmetischer Zahnmedizin behandelt.

Häufig gestellte Fragen

Die feste kieferorthopädische Behandlung wird ab dem Alter von etwa 12 Jahren angewendet, sobald das bleibende Gebiss vollständig durchgebrochen ist. Auf die Vorderseiten der Zähne werden sogenannte Brackets aufgebracht, und mit Hilfe der darin eingesetzten Bögen werden schiefe Zähne korrigiert.

Die Dauer der kieferorthopädischen Behandlung hängt vom Ausmaß des Problems im Mund, der angewendeten Behandlungstechnik, dem Alter des Patienten, dem Fortbestehen des Wachstums und der Anzahl der Behandlungsphasen ab. Im Durchschnitt liegt die Behandlungsdauer zwischen 6 Monaten und 2 Jahren.

Neben festen Apparaturen können auch herausnehmbare Apparaturen eingesetzt werden, deren Anwendungsbereiche jedoch sehr begrenzt sind. Diese sind vor allem bei Patienten im Wachstumsalter wirksam.

Bei erwachsenen Patienten, deren Wachstum abgeschlossen ist, reicht eine rein kieferorthopädische Behandlung manchmal nicht aus, um alle Kieferfehlstellungen vollständig zu korrigieren. In solchen Fällen können im Verlauf der kieferorthopädischen Behandlung orthognathische Operationen durch Kieferchirurgen oder Fachärzte für plastische und rekonstruktive Chirurgie erforderlich sein.

Laut Empfehlung der American Association of Orthodontists sollte das erste Treffen eines Kindes mit einem Kieferorthopäden etwa im Alter von 7 Jahren stattfinden. Je früher kieferorthopädische Fehlstellungen erkannt werden und je mehr das Bewusstsein der Eltern geschärft wird, desto weniger Verzögerungen treten beim Behandlungsbeginn auf.

Auch wenn zunächst kein großes Problem sichtbar ist, können mögliche Schwierigkeiten durch regelmäßige Kontrollen rechtzeitig erkannt werden.

Die Behandlung vieler kieferorthopädischer Probleme ist einfacher und liefert dauerhaft bessere Ergebnisse, wenn sie durchgeführt wird, bevor das Wachstum der Kiefer verlangsamt oder abgeschlossen ist.

Dank der Fortschritte in der Kieferorthopädie gibt es heutzutage keine Altersgrenze mehr für eine Behandlung.

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung neigen Zähne und Kiefer dazu, für eine gewisse Zeit wieder in ihre ursprüngliche Position zurückzukehren. Daher sind zur Sicherstellung dauerhafter Behandlungsergebnisse unvermeidlich feste oder herausnehmbare Retentionsmaßnahmen über unterschiedliche Zeiträume erforderlich.

Bei einer festen kieferorthopädischen Behandlung sollten vor allem harte Lebensmittel und kohlensäurehaltige Getränke vermieden werden. Während und nach der Behandlung ist eine sorgfältige Mundhygiene entscheidend, um Karies und Zahnfleischerkrankungen zu verhindern.

Neben der normalen Zahnbürste sind Interdentalbürsten, dünne Bürsten, Zahnseide und Mundspüllösungen von großer Bedeutung. Ein wesentlicher Teil des Erfolgs der kieferorthopädischen Behandlung hängt von der Mitarbeit des Patienten und der Einhaltung bestimmter Regeln ab.